Was ein Theme bei klixly festlegt
Ein Theme ist hier kein Farbfilter, sondern ein zusammenhängendes Set: Seitenhintergrund, Textfarbe, die gedämpfte Farbe für Beschreibung und Hinweise, der Ring hinter deinem Avatar und drei aufeinander abgestimmte Button-Varianten — gefüllt, Glas und Outline. Du klickst ein Preset an, und die Seite ist durchgestaltet, ohne dass du eine einzige Farbe selbst festlegen musst.
Insgesamt stehen 19 Presets bereit, 7 davon im kostenlosen Tarif. Sie sind bewusst unterschiedlich gebaut und nicht bloß farblich variiert: ruhige Flächen, weiche Verläufe, tiefe Dunkeltöne und gemusterte Hintergründe decken vier grundverschiedene Wirkungen ab.
Ein Theme ist dabei nie eine Einbahnstraße. Alles, was danach kommt — Hintergrund, Schrift, Buttonform, Layout — überschreibt das Preset punktuell. Du kannst also mit einem fertigen Look starten und nur die zwei Dinge ändern, die dich stören.
Ruhige Flächen, Verläufe, Dunkeltöne, Muster
Die ruhigen Presets — Minimal Hell, Minimal Dunkel, Ozean, Karmesin und Vintage — setzen auf eine einzige Grundfläche in gedeckten Tönen. Sie halten sich zurück und lassen Bilder, Embeds und Produktfotos wirken; für Portfolios und Shops sind sie meistens die sichere Wahl.
Die Verlaufs-Themes blenden zwei bis drei Farben ineinander über: Sunset geht von Orange über Rosé nach Bernstein, Sand von warmem Stein nach Pfirsich, Arktis von Cyan über Blau nach kühlem Grau, Lavendel und Lila bleiben im Violett-Fuchsia-Bereich. Der Verlauf läuft über die gesamte Seitenhöhe, die Seite wechselt beim Scrollen also den Ton, ohne unruhig zu werden. Elektrisch geht denselben Weg mit deutlich lauteren Farben — Cyan, Fuchsia, Violett — und ist eher für Musik- und Event-Seiten gedacht als für Visitenkarten.
Die dunklen Presets sind keine schlichten Schwarzflächen, sondern haben jeweils einen eigenen Farbstich: Forest ein tiefes Waldgrün, Kosmos einen Verlauf von Indigo über Violett nach Schwarz, Blaupause ein technisches Tiefblau, Topo ein dunkles Petrol. Neon setzt dem den härtesten Kontrast entgegen — reines Schwarz mit limettengrüner Schrift.
Fünf Presets bringen ein Muster mit: Wabe legt ein Sechseckraster über warmes Cremeweiß, Polka feine Punkte über Rosé, Tinte ein zurückhaltendes Raster über hellen Steinton, Blaupause ein Konstruktionsraster über Tiefblau und Topo Höhenlinien über Petrol. Das Muster ist kein Bild, sondern ein SVG, dessen Linienfarbe aus der Helligkeit des Untergrunds abgeleitet wird — es bleibt deshalb lesbar, auch wenn du die Hintergrundfarbe später austauschst.
Deine Markenfarben statt Preset-Farben
Mit Pro löst du dich vom Preset und legst fünf Farben selbst fest: Seitenhintergrund, Überschrift, Fließtext, Buttonfläche und Buttonschrift. Eingegeben wird als Hex-Wert, übernommen wird sofort — die Preset-Klassen bleiben als Rückfallebene bestehen, sodass nichts kaputtgeht, wenn du eine Farbe wieder löschst.
Wer seine Markenfarbe nicht auswendig kennt, lädt einfach sein Logo hoch: der Logo-Picker liest die dominanten Farben aus dem Bild aus und bietet sie als Palette an. Damit trifft die Seite den Ton der Marke, ohne dass du in Photoshop nach Hex-Werten suchen musst.
Hintergrund: Fläche, Verlauf, Muster oder eigenes Bild
Unabhängig vom Theme kannst du den Hintergrund auf vier Arten setzen. Eine einfarbige Fläche, ein selbst gemischter Verlauf zwischen zwei Farben, eines von 7 Mustern — Punkte, Raster, Wellen, Linien, Rauschen, Hexagon oder Camo — oder ein eigenes Bild.
Die Muster werden nicht als fertige Grafik ausgeliefert, sondern zur Laufzeit in deiner Wunschfarbe erzeugt. Die Deckfarbe der Linien wählt klixly automatisch nach der Helligkeit deines Untergrunds, damit das Muster auf hellen wie auf dunklen Flächen sichtbar bleibt, ohne den Text zu überlagern.
Das Hintergrundbild ist Pro-Funktion. Es wird über unseren eigenen Upload-Pfad gespeichert, nicht von einer fremden URL geladen — auf deiner Bio-Page landen also keine Anfragen an Server Dritter.
23 Schriften, von neutral bis handgeschrieben
Im kostenlosen Tarif stehen 3 Schriften bereit: Inter, DM Sans und Geist — drei neutrale Groteske, mit denen jede Seite sauber aussieht. Mit Pro kommen 20 weitere dazu, sortiert nach Charakter.
Sans: Space Grotesk, Poppins und Fira Sans. Serif: Fraunces, Playfair Display, Lora und DM Serif Display — passend für Autorinnen, Redaktionen und alles, was gedruckt wirken soll. Monospace: IBM Plex Mono und JetBrains Mono, die technische Variante für Entwicklerprofile.
Handschriftlich und locker: Caveat, Patrick Hand, Comic Neue und Indie Flower. Schwungvoll: Pacifico, Dancing Script, Great Vibes und Lobster. Und für laute Überschriften die Display-Schriften Bebas Neue, Permanent Marker und Monoton.
Zusätzlich lässt sich mit Pro die Schriftgröße der Link-Beschriftungen in vier Stufen einstellen — nützlich, wenn du sehr lange Linktexte hast oder umgekehrt die Seite bewusst ruhiger wirken lassen willst.
Buttons: Form, Kante, Schatten — und Bewegung
Für die Links stehen 3 Grundformen zur Wahl: gefüllt für maximale Deutlichkeit, Glas für den transluzenten Look über Verläufen und Bildern, Outline für die zurückhaltendste Variante. Dazu kommen 4 Eckenradien von leicht abgerundet bis zur vollen Pille und 4 Schattenstufen — von schattenlos über weich bis zum harten, versetzten Schatten, der der Seite eine plakative Note gibt.
Einzelne Links lassen sich mit Pro zusätzlich in Bewegung setzen: sechs dezente Animationen — Bounce, Jello, Wobble, Pulse, Shake und Tada — laufen in ruhigen Intervallen und lenken den Blick auf den einen Link, der gerade wichtig ist. Wer im Betriebssystem reduzierte Bewegung eingestellt hat, bekommt sie gar nicht erst zu sehen.
Kopfbereich, Titel und Anordnung
Der Kopfbereich hat zwei Varianten: klassisch mit rundem Avatar über Name und Beschreibung — oder als Spotlight, bei dem ein großflächiges Bild den oberen Teil der Seite einnimmt und Name und Text darüberliegen. Der Spotlight-Kopf gehört zu Pro, ebenso die Möglichkeit, statt des Namens dein Logo als Seitentitel zu setzen.
Die Links selbst ordnest du entweder als klassische Liste untereinander an oder als Grid: ein Kachelraster, in dem einzelne Einträge doppelt so breit oder hoch sein dürfen und Bilder als Fläche wirken — näher an einem Magazin-Layout als an einer Linkliste. Das Grid-Layout ist Pro-Funktion, die Liste steht in jedem Tarif zur Verfügung.
Alles sofort sichtbar, während du es einstellst
Der Design-Editor ist in sieben Bereiche geteilt — Theme, Kopfbereich, Hintergrund, Buttons, Layout, Typografie und Branding — und daneben steht dauerhaft die Live-Vorschau in einem Telefonrahmen. Jede Änderung erscheint dort im selben Moment, in dem du sie machst; du musst nichts speichern, um zu sehen, wie es wirkt.
Der Telefonrahmen ist kein Zufall: Bio-Pages werden überwiegend auf dem Handy geöffnet, aus einer App heraus. Deshalb ist die Vorschau mobil voreingestellt und jede Themes-, Schrift- und Buttonentscheidung wird zuerst in dieser Breite beurteilt.
Was im kostenlosen Tarif drin ist — und wofür Pro nötig ist
Free umfasst 7 Themes, 3 Schriften, alle Button-Formen, Eckenradien und Schattenstufen, den Hintergrund als Fläche, Verlauf oder Muster sowie das Listen-Layout. Damit lässt sich eine Seite bauen, die vollständig und aufgeräumt aussieht — nichts davon ist eine Testversion mit Wasserzeichen.
Pro schaltet die übrigen 12 Themes frei, dazu 20 weitere Schriften, eigene Farben, das Hintergrundbild, den Spotlight-Kopfbereich, das Logo als Seitentitel, die Schriftgröße der Links, die Link-Animationen, das Grid-Layout und das Ausblenden des klixly-Hinweises am Seitenfuß.